Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort 2
2. NAS-Server 3
3. Game-Server 4
4. Aufsetzen des Nas-Servers 5
5. Aufsetzen des Game-Servers 6
6. Komponenten 8
6.1. Prozessor 8
6.2. Motherboard 9
6.3. Arbeitsspeicher 9
6.4. Netzteil 10
6.5. Festplatte 10
7. Server-Rack 12
7.1. Planung 12
7.2. Material 12
7.3. Kühlung 12
7.4. Bau des Server-Racks 12
7.5. Patchkabel 20
8. Nebenprodukt Webseite 22
10. Schlusswort 23
11. Quellen 24
11.1. Bildquellen: 24
11.2. Textquellen: 24
12. Anhang 26


1. Vorwort
Schon seit langer Zeit habe ich mich immer mehr für Themen aus dem Bereich Informatik interessiert. Von Anfang an wusste ich, dass meine Projektarbeit irgendetwas aus diesem Themenbereich sein wird. Am Ende habe ich mich so stark interessiert, dass ich nun auch im Sommer 2018 meine Lehre als Informatiker, Fachrichtung Applikationsentwicklung, bei der Glarotech GmbH anfangen werde. Die Idee zu meinem Thema hatte ich, da ich immer mehr Dateien habe und sie ablegen möchte, ohne dass der Speicherplatz von meinem PC abnimmt. Am Ende bin ich darauf gekommen einen Server zu bauen, um meine Dateien abzulegen. Jedoch spiele ich auch gerne Games auf dem PC, so zum Beispiel Minecraft. Da man in Minecraft auch auf einem Multiplayerserver mit seinen Kollegen spielen kann, habe ich mich entschlossen, zusätzlich so einen Game-Server zu bauen. Den ganzen Server ausser den Komponenten im Server und die Kabel, werde ich aus Holz selber herstellen. Beim Server ist eine Herausforderung das Geld. Da ein Server normalerweise zwischen 450 und 1500 CHF kostet, fragte ich mich, ob es möglich, wäre einen funktionstüchtigen Server mit einem Budget von Fr. 200.- zu bauen? Dies ist möglich, jedoch möchte ich nicht nur einfach zwei Server welche schlecht sind. Nein, ich wollte einen Server, welcher fast so gut ist wie ein professioneller Server. Ebenfalls wollte ich von überall auf den Game-Server zugreifen können.

2. NAS-Server

Der Begriff NAS-Server bedeutet Network Attached Storage (englisch für netzgebundener Speicher). Ein NAS-Server wird vor allem benutzt, um grosse Datenmengen abzuspeichern und zu sichern.
Wenn man einen neuen Computer kauft, hat er meistens schon einen integrierten Speicher. Jetzt fragt man sich bestimmt, was nützt nun ein NAS-Server? Ein normaler Computer besitzt einen eigenen Speicher, jedoch kann nicht jeder einfach auf diesen Speicher zugreifen. Auf einen NAS-Server kann man ziemlich einfach zugreifen. Natürlich nur, wenn man bereits im Netz ist. Ein NAS-Server ist wie der Name schon sagt ein Netzgebundener Speicher, das bedeutet, dass man nicht von überall auf der Welt zugreifen kann, sondern nur im eigenen Hausnetz. Es ist jedoch möglich einen NAS-Server von überall zugreifbar zu machen, dies ist aber sehr gefährlich. Bei einem NAS-Server ist es üblich eine Speicherart zu verwenden, wobei auf zwei Festplatten genau das Gleiche geschrieben wird. Dies ist dazu da, dass falls die Daten auf einer Festplatte verloren gehen würden, man trotzdem noch alle Daten hat.
NAS-Server werden immer billiger, dadurch gibt es auch immer mehr normale Haushalte, welche sich NAS-Server kaufen, um die Fotos der Kinder oder einfach sonstige Bilder hochzuladen.
(Wikipedia Server)
(Digitec NAS)
(Wikipedia NAS)

(Abbildung 01/NAS-Server)

3. Game-Server

Ein Game-Server ist ein Server auf welchem Spieler eintreten können um nachher mit einander zu spielen. Game-Server (auf Deutsch „Spielserver“) sind dazu da um die Handlungen im Spiel zu synchronisieren. Einen Game-Server kann man für wenig Geld an vielen Orten mieten. So zum Beispiel auf der Seite „server.nitrado.net“. Dies habe ich auch schon mehrere Male gemacht. Bei einem gemieteten Server ist es so, dass man irgendwo auf der Welt in einem Gebäude einen Serverplatz mietet. Jedoch verliert man den Server, sobald man nicht mehr bezahlt und der Platz wird irgendwann weitervermietet. Also eigentlich so wie bei einem Haus. Man kann ein Haus mieten und sobald man die Miete nicht mehr bezahlt, zieht man aus und das Haus wird weitervermietet.
Falls man sich entscheidet einen Gameserver zu bauen, sollte man vor allem auf die Leistung schauen. Wichtig ist, dass man auf einen guten Prozessor setzt und auch der RAM (Arbeitsspeicher) sollte genügend gross sein. Für einen guten Gameserver sollte man mindestens 8 GB RAM besitzen.
(Wikipedia Gameserver)
(Abbildung 02/Game-Server)

4. Aufsetzen des NAS-Servers

Beim Aufsetzten des NAS-Servers habe ich das Programm Openmediavault benutzt, welches kostenlos erhältlich ist. Openmediavault ist ein Programm, welches auf die Hardware gebootet wird. Das Programm ist mit Windows zu vergleichen, welches ebenfalls wie Openmediavault ein Betriebssystem ist.
Zuerst lud ich Openmediavault auf der Seite: https://www.openmediavault.org/download.html herunter.
Nachdem ich das Programm heruntergeladen hatte, musste ich noch ein Programm herunterladen, mit welchem man eine CD booten kann. Dieses Programm lud ich bei der Seite: http://www.chip.de/downloads/CDBurnerXP 13008371.html herunter.
Als dann das Programm heruntergeladen war, bootete ich nur noch die Datei von Openmediavault auf eine CD. Das Booten einer CD geht nicht immer. Falls man zum Beispiel ein Laufwerk hat, mit welchem man nicht CDs brennen oder booten kann, funktioniert es nicht.
Die gebootete CD legte ich nun nur noch in das CD-Laufwerk des Servers, welches nur vorübergehend eingebaut wird. Der Server fährt nun automatisch über die CD hoch. Nachdem der Server alles gemacht hatte, gab ich noch ein Passwort und einen Benutzernamen ein.
Als ich den Server soweit eigerichtet hatte, gab ich in die Serverkonsole den Befehl: «ifconfig» ein. Danach gab der Server die IP des Netzwerkes aus, welche ich nun im Internetexplorer eingeben musste. Nachdem ich sie eingegeben hatte, öffnete sich ein Fenster. Dort musste ich nun auch wieder den Benutzernamen und das Passwort eingeben. Nun hatte ich mich schon mit dem Server verbunden. In diesem Fenster kann man nun den Server so optimieren, dass er für die eigenen Anforderungen angepasst ist.
So einfach hat man einen Server eingerichtet, dachte ich. Jedoch fuhr der Server, als ich ihn das erste Mal abschaltete, nicht mehr hoch. Also musste ich das ganze Spiel noch einmal machen. Beim zweiten Mal funktionierte dann alles.
(Youtube NAS-Server)

5. Aufsetzen des Game-Servers

Beim Aufsetzen des Game-Servers lief es nicht gleich ab wie beim NAS-Server. Beim Aufsetzen des Game-Servers habe ich das kostenlose Betriebssystem Linux Mint benutzt. Linux ist in meiner Hinsicht ein sehr schwieriges Betriebssystem. Bei Linux hatte ich das Problem, dass ich nicht einfach jedes Programm herunterladen konnte, sondern jedes Programm mit einem Code herunterladen musste. Diese Codes hatte ich aus verschiedenen YouTube-Videos.
Beim Game-Server musste ich wie beim NAS-Server zuerst ein Programm herunterladen, welches ich dann auf eine CD gebootet habe. Im Fall des Game-Servers war das Programm Linux Mint, welches ich auf der Webseite: https://linuxmint.com/download.php gedownloadet habe.
Nachdem Linux auf dem Game-Server installiert war, musste ich als erstes eine Minecraft-Serverdatei herunterladen, welche von der offiziellen Webseite von Minecraft zur Verfügung gestellt wird. Für das Herunterladen dieser Datei habe ich einen Code auf YouTube gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=NF7cTs1LndE.
Als nächstes muss man Hamachi herunterladen. Hamachi ist ein Programm, welches einem ermöglicht miteinander zu spielen. Es gäbe noch eine weitere Variante, nämlich, wenn man die Ports frei gibt. Das Freigeben der Ports probierte ich nicht aus, da ich in diesem Gebiet noch gar keine Erfahrungen habe und in unserem Netzwerk eine ganze Firma verkehrt. Das Herunterladen von Hamachi ist ebenfalls sehr kompliziert. Jedoch gab es auf der Internetplattform YouTube ein sehr gutes Video.
Nach dem Errichten des Hamachiaccounts war nun der Server fertig.
Nachdem alles lief, habe ich Lukas und Noah eingeladen, auf meinem Server zu spielen. Der Server lief sehr gut und verursachte auch keine weiteren Schwierigkeiten.
(Youtube Hamachi)
(Youtube Minecraft-Server)

(Abbildung 03/Screenshot von Minecraft-Server)

6. Komponenten

Die Komponenten sind die Bestandteile eines jeden Servers. Ein Server besteht aus etwa 7 verschiedenen Teilen. Es gibt Teile welche nicht nötig sind, jedoch gibt es auch wieder Teile, ohne die ein Server nicht funktionieren würde. So zum Beispiel der Prozessor, welcher vorhanden sein muss. Eine Grafikkarte nur bedingt und eine zweite Grafikkarte braucht es nicht. Im folgenden Kapitel erkläre ich euch die verschiedenen Komponenten.

6.1. Prozessor

Der Prozessor ist das Gehirn des Servers, er gibt also alle Befehle an die anderen Komponenten weiter. Der Prozessor wird auch CPU genannt, was ausgesprochen «Central Processing Unit» heisst. Die CPU kommt nicht nur im Server vor, nein ein CPU ist in ziemlich allen Geräten, welche etwas steuern müssen, also zum Beispiel im Handy, in der Spülmaschine und in vielen weiteren elektronischen Geräten. Dabei gibt es teure Angebote, welche natürlich dementsprechend mehr Leistung haben. Die Preise beginnen bei ca. 40 und gehen hoch bis zu 8535 Franken. Die zwei grössten Hersteller in dieser Branche sind Intel und AMD. Intel Prozessoren sind auch stromsparender im Vergleich zu AMD Prozessoren.
(Wikipedia Prozessor)
(Kosten CPU)

(Abbildung 04/Prozessor von hinten und von vorne) 

6.2. Motherboard

Das Motherboard oder auch Mainboard genannt, ist eine Platine, auf welcher Komponenten zusammengeführt werden. Der Prozessor besitzt auf der Platine einen eigenen Sockel, wobei nicht jeder Prozessor auf jedes Motherboard passt. Falls man einen neuen Server baut sollte man schauen, dass dies passt. Der Arbeitsspeicher wird mit einem PCI Anschluss montiert. Die restlichen Teile wie Netzteil oder Festplatten werden mit verschiedenen Kabel angesteckt.
(Wikipedia Motherboard)

(Abbildung 05/Motherboard von Vorne)

6.3. Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher auch RAM genannt ist der Speicher, der eben auszuführenden Programme. Beim Sever-Bau muss man vor allem darauf achten, dass man nicht zu wenig Arbeitsspeicher besitzt, da sonst der Server langsam ist oder manche Serverarten gar nicht funktionieren.
(Wikipedia Arbeitsspeicher)


(Abbildung 06/Arbeitsspeicher)

6.4. Netzteil

Das Netzteil ist eines der wichtigsten Komponenten im ganzen Server. Jedoch muss man dabei auf die Leistung achten, da es Netzteile gibt mit mehr oder weniger Leistung. Falls man einen neuen Server baut mit mehreren Festplatten, sollte man darauf achten, dass das Netzteil genug Leistung hergibt. Hat man zu wenig Leistung so läuft der Server gar nicht oder nur schlecht.
(Netzteil Wikipedia)

(Abbildung 07/Netzteil)

6.5. Festplatte

Eine HDD (Hard Disk Drive) besitzt eine rotierende Scheibe, welche magnetisch beschrieben wird. Eine mechanische Festplatte hat den Vorteil, dass sie relativ günstig ist. Leider sind sie auch langsamer und störungsanfälliger als eine SSD. Die HDD wird durch ein S-ATA Kabel mit dem Motherboard verbunden.
Eine SSD ist ein elektronischer Speicher, welcher keine beweglichen Teile hat. Diese ist sehr schnell, jedoch auch teurer als eine mechanische Festplatte.

(Abbildung 08/SSD von vorne)
In einen neuen Server empfehle ich daher trotzdem eine HDD. Beim Aussuchen der Komponenten muss man schon ein bisschen schauen, welche Art von Server man bauen will. Falls man einen NAS-Server bauen möchte, sollte man vor allem beim Speicherplatz schauen, dass der Speicherplatz genug gross und schnell ist. Hat man nicht genug Geld, gibt es genug Möglichkeiten billige Festplatten aufzutreiben. Erfahrungsgemäss bekommt man ziemlich viele und auch billige Festplatten über Freunde, welche einen alten PC besitzen oder in jeglicher Art Computerfasziniert sind. Natürlich nützt es sichtlich wenig, wenn man seine Grossmutter fragt, welche nicht draus kommt bei Computern.
(Wikipedia Festplatte) 

7. Server-Rack

Das Gehäuse eines Servers nennt man Rack. Ein Rack hat den Vorteil, falls etwas defekt ist, oder erneuert werden muss, kann der Server schnell ausgetauscht werden. Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden ein Server-Rack ebenfalls zu bauen.

7.1. Planung

Die Planung ist ein sehr wichtiger Schritt beim Erstellen eines Server-Racks. Da die Planung alles ist, investierte ich auch viel Zeit in die Planung und besprach meine Pläne mit dem Werkstattleiter der Schreinerei Kläger AG.
Mir war wichtig, dass ich das Rack nicht nur als Rack verwenden kann. Aus diesem Grund machte ich es genau gleich hoch wie mein Schreibtisch. So bekomme ich noch mehr Abstellfläche.

7.2. Material

Die Materialauswahl ist beim Server-Rack-Bau nicht sehr schwer. Jedoch sollte man trotzdem darauf achten, dass man nicht gerade das billigste oder das brennbarste Holz verwendet. Man sollte an dieser Stelle ein qualitativ hochwertiges Holz verwenden.
Ich habe dickes Sperrholz verwendet, da dies robust ist. Das Holz ist ebenfalls langlebig.

7.3. Kühlung

Die Kühlung im Gehäuse ist wichtig, da alle Komponenten Hitze erzeugen, welche den Komponenten nicht sehr gut tut. Aus diesen Gründen sollte man ein gut gekühltes Server-Rack bauen und nicht einfach einen geschlossenen Kasten.
Ich löste dieses Problem indem ich die Komponenten frei liess. Ebenfalls hatten fast alle Komponenten noch einen Kühler. Ich setzte auch noch einen beim NAS-Server ein.

7.4. Bau des Server-Racks

Als es dann endlich losging, schnitt ich mit Hilfe meines Vaters alle Teile zu. Ich fing mit dem Deckel an, bei welchem nachher auch der Bildschirm befestigt sein wird. Der Deckel war noch ein bisschen knifflig, da es dort rund herum immer einen 90 Grad Winkel braucht.

(Abbildung 09/Ich am Winkel messen)

Nach dem Deckel kam der Hauptteil an die Reihe. Dort musste ich zuerst auch wieder die zwei Seitenwände, den Boden und den Deckel verleimen. Da ich jedoch eine Zwischenwand habe, war es dort nicht mehr so schwer wegen dem 90 Grad Winkel.

(Abbildung 10/verleimter Hauptteil)

Der nächste Schritt war, dass ich 6 kleinere längliche Hölzer zugeschnitten habe, an welcher am Ende dann die Zwischenwand, der eine Server und der Switch befestigt wird. Das war keine grosse Kunst. Jedoch musste ich auch wieder alles verschleifen und hier auch abrunden.

(Abbildung 11/geschliffene Hölzer)
Als ich das alles gemacht hatte, befestigte ich die Komponenten an einer Platte. Da das Motherboard auf der Unterseite empfindliche Lötstellen hat, setzte ich sie auf Metallröhrchen, welche das Motherboard vom Boden erhöhen.

(Abbildung 12/erhöhtes Motherboard)
Ein kniffliger Punkt war das Befestigen des Netzteils, da ich dafür keine Schrauben fand und ich so einfach die Original Schrauben verwendet habe. Jedoch machte mich das ziemlich erfinderisch und ich habe kurzerhand aus einem dickeren Brett mit dem Bohrer ein perfekt abgestimmtes Loch gemacht, indem ich zuerst mit dem Bohrer, welcher genau gleich dick ist wie die Schraube ein Loch gebohrt habe. Da die Schraube jedoch noch eine Unterlagscheibe hatte, bohrte ich mit einem grösseren Bohrer noch in das Holz ein aber nicht ganz durch, so dass die Schraube noch hält. So hatte ich das Problem schnell gelöst.

(Abbildung 13/Holz mit vertiefter Schraube)

Danach musste ich noch irgendwie den Startknopf verbauen. Dies löste ich mit einer einfachen Platte. Ich schnitt in der Mitte ein Loch aus, wo ich den Knopf reindrücken kann. Da es aber nicht wirklich schön aussehen würde, wenn dort nur so ein schwarzer Stift wäre, sägte ich ein kleines Viereck aus, welches ich dann auf den Stift mit normalen Heissleim klebte.

(Abbildung 14/Startschild)

Als nächstes habe ich in die Zwischenwand die Löcher gebohrt, wo dann auch die Kabel zum Kabelkanal durchgehen. Diese waren ein bisschen schwierig, da ich einen grossen Bohrer nehmen musste, da sonst die Bildschirmkabel nicht durchpassten.

(Abbildung 15/Zwischenwand mit Löcher)
Nachdem ich das alles gemacht hatte, konnte ich anfangen die Patchkabel zu machen. Das machen der Patchkabel habe ich im nächsten Kapitel erklärt.

Nun kam ein sehr spannender Teil, da ich den Bildschirm anbringen musste. Der Bildschirm hatte zum Glück eine Metallplatte, welche ich an das Holz befestigen konnte. Ebenfalls war die Platte so gebaut, dass ich den Bildschirm einfahren konnte und nur zwei Schrauben anziehen musste, falls ich ihn mal wegnehmen und wieder befestigen würde.

(Abbildung 16/Bildschirmhalterung)

(Abbildung 17/Bildschirm befestigt)

Im nächsten Schritt habe ich ein Loch in die Decke des Gehäuses gebohrt, damit die Kabel für den Bildschirm dort durchgehen. Ich habe zuerst ein Loch gebohrt und nachher mit einer Japansäge und der Laubsäge das runde Loch zu einem grösseren, rechteckigen Loch vergrössert. Das Loch habe ich am Ende noch gefeilt und geschliffen.
Der nächste Schritt war eher knifflig. Ich musste nämlich die Klappe mit dem Bildschirm am eigentlichen Rack befestigen. Als Scharnier verwendete ich ein Klavierscharnier. Das besondere an einem Klavierscharnier ist, dass man dieses Scharnier über die ganze Länge befestigt und nicht nur an zwei Orten.
Zuerst musste ich das Scharnier auf die richtige Grösse zuschneiden, dies habe ich einfach mit einer Bügelsäge gemacht. Nachdem das Scharnier abgelängt war, bohrte ich auf beiden Seiten die Löcher vor. Nun konnte ich nur noch das Scharnier mit den Schrauben befestigen und schon war die Klappe fertig.

(Abbildung 18/Klavierscharnier für Deckel)

Der nächste Schritt war das Montieren der Türen. Das Montieren der Türen war ein bisschen knifflig, da sich der Kasten ein bisschen verzogen hat. Die Türen habe ich ebenfalls mit einem Klavierscharnier angemacht. Das Spezielle an den Türen ist, dass sie einen Push-to-Open-Öffnungsmechanismus besitzt. Das bedeutet, dass man die Türe ein wenig nach innen drücken muss und danach die Türe aufgeht. Dies ist sehr praktisch, da ich ansonsten noch einen weiteren Riegel anbringen müsste um die Türe zu halten.
Als dann endlich alles fertig gebaut war, ging es ans Lackieren. Natürlich machte ich bevor ich alles lackierte einen Test ob alles funktioniert. Ich machte das Server-Rack normal schwarz, damit es farblich in mein Zimmer passt. Ich lackierte das Server-Rack nicht alleine, da dies heikel ist.
Nach dem Lackieren musste ich nun wieder alle Teile zusammenbauen und fertig einstecken.
Der letzte Schritt war nun nur noch das anbringen der LEDs und des Plexiglases. Nun war das Server-Rack fertig.

(Abbildung 19/Server-Rack vor Lackieren)

(Abbildung 20/fertiges Server-Rack)

7.5. Patchkabel

Das Wort Patchkabel kommt vom englischen und bedeutet zusammenhalten. Es dient hauptsächlich zur Verbindung des Netzes mit dem Computer. Seit einigen Jahren gibt es zwei verschieden Arten. Die eine Art ist das kupferne Patchkabel.
Die zweite Art ist das Glasfaserkabel welches die Daten mit Hilfe des Lichtes sendet. Ein Glasfaserkabel muss man sich so vorstellen, wie wenn zwei Menschen auf beiden Enden einer dunklen Röhre sitzen und mit einer Taschenlampe leuchten. Sobald nun das Licht beim anderen Menschen ankommt weiss er, dass jemand auf der anderen Seite sitzt. So funktioniert das Prinzip des Glasfaserkabels. Jedoch nicht mit Menschen, sondern mit einem Computer und einem Server. Es ist jedoch gleich wie bei dem Menschen, nur mit dem Unterschied, dass Lichtimpulse gesendet werden.
Jeder der schon mal etwas mit Computern, Netzwerken oder Telefone gearbeitet hat, kennt bestimmt das Gefühl, wenn das Kabel zu kurz oder zu lang ist. Da ich in meinem Server-Case keinen Kabelsalat wollte, habe ich mich entschieden, das Ethernet-Kabel selbst herzustellen.
Für die Herstellung des Kabels braucht es nur 2 Komponenten und noch ein bisschen Werkzeug. Ein Netzwerkkabel besteht aus einem Kabel und einem Stecker. Mit dem Stecker wird meist eine Einfädelhilfe mitgeliefert.
Zuerst muss man das Kabel abisolieren.

(Abbildung 21/abisolierstes Kabel)

Nachher muss man die Kabel in der richtigen Reihenfolge in die Einfädelhilfe stecken.

(Abbildung 22/Einfädelhilfe)
Nun kann man nur noch die Einfädelhilfe in den Stecker stecken.

(Abbildung 23/Kabel mit Stecker)

Der letzte Schritt ist noch das Crimpen. Für das Crimpen habe ich eine Crimp-Zange benutzt.

(Abbildung 24/Crimp-Zange)
Und fertig ist das Kabel.
(Wikipedia Patchkabel)
(Youtube Patchkabel)
8. Nebenprodukt Webseite

Da ich im Sommer meine Lehre als Informatiker, Fachrichtung Applikationsentwicklung, beginne habe ich mich entschlossen, als Nebenprodukt eine kleine Webseite zu erstellen über meine Projektarbeit, welche mein ganzes Projektdossier beinhaltet, jedoch nicht so gut formatiert ist. Die Webseite ist frei zugänglich. Die URL der Webseite lautet: https://www.projektarbeit.ch/.

10. Schlusswort

Während den letzten Monaten baute ich mein Server-Rack und setzte auch meine zwei Server auf. In diesen Monaten habe ich viel Neues über Technik gelernt. Beim Aufsetzen der Server gab es manche Probleme. Das grösste beziehungsweise das schlimmste Problem war, als meine Festplatte, auf welcher ich meine ganze Projektarbeit gespeichert habe, kaputtgegangen ist und ich dadurch alles neu schreiben musste. Von diesem Zeitpunkt an speicherte ich ebenfalls alles auf einer externen Festplatte. Beim Bau des Server-Racks bekam ich die Hilfe meines Bruders angeboten welcher mir viel Neues beigebracht und gezeigt hat. Aus diesem Grund möchte ich meinem Bruder und natürlich meinem Vater, welcher mir alles zuschnitt und auch sonst half, danken. Ebenfalls möchte ich noch Frau Hutter und Herr Forrer danken, welche mich während meiner ganzen Projektarbeit unterstützt haben. Die spannendste Frage ist jedoch wahrscheinlich, ob es möglich ist, für 200 Franken einen Server zu bauen. Ja, es ist möglich. Ich hatte bereits zwei Computer welche ich zu zwei Servern umbauen konnte. Dadurch sparte ich viel Geld. Ebenfalls hatte ich noch weitere Teile wie die Maus oder die Tastatur. Ebenfalls erfüllte ich alle meine weiteren Ziele.

11. Quellen

11.1. Bildquellen:

Abbildung 01/NAS-Server.

Abbildung 01/NAS-Server.

Abbildung 02/Game-Server.

Abbildung 03/Screenshot von Minecraft-Server.

Abbildung 04/Prozessor von Hinten und von Vorne. <http://img.winfuture.de/teaser/660/10615.jpg>.

Abbildung 05/Motherboard von Vorne. <https://www.quietpc.com/images/products/asus-h270m-plus-angle-large.jpg>.

Abbildung 06/Arbeitsspeicher. <http://static.giga.de/wp-content/uploads/2015/09/arbeitsspeicher-ram-wie-viel.jpg>.

Abbildung 07/Netzteil.

Abbildung 08/SSD von Vorne. 23. 11 2017. <https://3.bp.blogspot.com/-xltYgdRdnE8/VHtgOV2coLI/AAAAAAAAgP8/ZtsO1--34Jk/s1600/Samsung-840-EVO-SSD-1TB.picasaweb.jpg>.

Abbildung 09/Ich am Winkel messen

Abbildung 10/verleimter Hauptteil

Abbildung 11/geschliffene Hölzer

Abbildung 12/erhöhtes Motherboard.

Abbildung 13/Holz mit vertiefter Schraube.

Abbildung 14/Startschild.

Abbildung 15/Zwischenwand mit Löcher.

Abbildung 16/Bildschirmhalterung.

Abbildung 17/Bildschirm befestigt.

Abbildung 18/Klavierscharnier für Deckel.

Abbildung 19/Server-Rack vor Lackieren.

Abbildung 20/fertiges Server-Rack.

Abbildung 21/abisolierstes Kabel.

Abbildung 22/Einfädelhilfe.

Abbildung 23/Kabel mit Stecker.

Abbildung 24/Crimp-Zange. <https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/800118_BB_00_FB/crimpzange-modularstecker-westernstecker-rj11-rj12-rj45-knipex-97-51-10.jpg?x=520&y=520>.

11.2. Textquellen:

Digitec NAS . <https://www.digitec.ch/de/s1/producttype/netzwerkspeicher-nas-68>.

Kosten CPU . <https://www.pcwelt.de/a/xeon-e7-8894-v4-teuerste-intel-cpu-kostet-ueber-8-300-euro,3391077>.

Netzteil Wikipedia . <https://de.wikipedia.org/wiki/PC-Netzteil>.

Wikipedia Arbeitsspeicher . <https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher>.

Wikipedia Festplatte . <https://de.wikipedia.org/wiki/Festplattenlaufwerk>.

Wikipedia Gameserver . <https://de.wikipedia.org/wiki/Gameserver>.

Wikipedia Motherboard . <https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptplatine>.

Wikipedia NAS . <https://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage>.

Wikipedia Patchkabel . <https://de.wikipedia.org/wiki/Patchkabel>.

Wikipedia Prozessor . <https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessor>.

Wikipedia Server . <https://de.wikipedia.org/wiki/Server>.

Youtube Hamachi . <https://www.youtube.com/watch?v=Esc_UmddP3M&t=472s>.

Youtube Minecraft-Server . <https://www.youtube.com/watch?v=NF7cTs1LndE>.

Youtube NAS-Server . <https://www.youtube.com/watch?v=fhsp9gpIosE>.

Youtube Patchkabel . <https://www.youtube.com/watch?v=DBmYWQSHQCg>.

12. Anhang

Kosten

Alle Preise sind inklusive Mehrwertsteuern.

Rack-Kosten:

Holz: 43.50 CHF

Scharniere: 10.60 CHF

Push-to-open: 15.00 CHF

Plexiglas: 10.00 CHF

Diverses: 14.00 CHF

Gesamtkosten des Racks: 93.10 CHF

Sonstige-Kosten:

Switch von Conrad: 39.90 CHF

Patchkabel von Conrad: 01.25 CHF

Stecker von Conrad: 02.20 CHF

LED von Conrad: 19.90 CHF

Festplatten von Freunden: 15.00 CHF

Total: 171.35 CHF

Ich hatte nicht viele Ausgaben, da ich sehr viele Sachen genommen habe, welche bereits vorhanden waren. So zum Beispiel die zwei Server, welche aus zwei alten PCs stammen. Ebenfalls sind der Bildschirm, die Tastatur und die Maus von einem alten PC.


Projektjournal

Name, Vorname, Klasse: Kläger Jan, 3. Sek. B

Titel der Projektarbeit: Server bauen und einrichten

Datum

und Zeit

Planung / Tätigkeiten / Skizzen

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen

Visum Lehr-person

Tägliche Recherche

Es ist nicht einfach im Internet etwas über den Serverbau heraus zu finden. Die beste Plattform für solche Arbeiten ist YouTube, da dort alles am Verständlichsten beschrieben und erklärt wird.

7.8.2017

2 h

Aufsetzten des NAS-Servers

Es funktionierte nicht alles auf Anfang an und wurde auch komplizierter als ich dachte. Am Ende funktionierte jedoch alles.

8.8.2017

2.50 h

Aufsetzen des Game-Servers

Da ich auf dem Game-Server das Betriebssystem Linux verwendet habe, war es kompliziert um alle Programme zu installieren. Die Programme musste man mit speziellen Commands downloaden.

17.8.2017

1.20 h

Anfangen des Vorwortes und des Inhaltsverzeichnisses

In diesem Themenbereich ist es einfach, gute spannende Themen heraus zu suchen.

24.8.2017

1.30 h

Vorwort überarbeitet und die Themen NAS-Server und Game-Server angefangen zu schreiben.

Es ist einfach im Internet Beschreibungen für diese Themen zu finden, da sie immer mehr gefragt werden, weil viele Leute sich über diese Themen informieren.

13.9.2017

2h

Weiterarbeit an dem Hauptteil, Weiterarbeit an der Planung des Gehäuses

Nach wie vor ist es einfach Daten herauszusuchen.

14.9.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Es gibt Themen welche einfach sind zum Recherchieren. Jedoch gibt es auch viele, welche schwierig sind.

21.9.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Es gibt Themen welche einfach sind zum Recherchieren. Jedoch gibt es auch viele, welche schwierig sind.

28.9.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Es gibt Themen welche einfach sind zum Recherchieren. Jedoch gibt es auch viele, welche schwierig sind.

14.10.2017

1 h

Besprechung mit dem Werkstattchef der Firma Kläger AG

Die Besprechung half mir sehr. Jedoch habe ich gemerkt, dass ich bei der Anfangsplanung viel zu wenig Informationen hatte. Ebenfalls bekam ich noch viele hilfreiche Tipps, welche ich auch einbaute.

15.10.2017

1.30 h

Überarbeitung des Planes

Nach der Besprechung habe ich mehr verstanden wie man einen Plan zeichnet. Nun konnte ich auch die fixen Masse verwenden, da ich nun wusste welche Holzdicke ich verwendete.

17.10.2017

6 h

Bau des Server-Racks

Ich kam sehr weit. Alle Teile sind zugeschnitten.

26.10.2017

3.45 h

Weiterarbeit am Server-Rack

Ich konnte gut vorwärts Arbeiten.

2.11.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Server-Rack

Man erkennt bereits was es werden wird. Alle Teile sind bereits fertig zugeschnitten und angepasst.

9.11.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Das Schreiben über das Vorgehen des Bauens viel mir nicht schwer, da ich viele Bilder gemacht habe und durch das alles besser präsent hatte.

16.11.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Das Schreiben über das Vorgehen des Bauens viel mir nicht schwer, da ich viele Bilder gemacht habe und durch das alles besser präsent hatte.

22.11.2017

2.30 h

Weiterarbeit am Server-Rack

Ich schraubte alles zusammen, um zu schauen ob alles passt. Ich bemerkte, dass ich bei der Zwischenwand die Löcher vergrössern muss, da sonst die Kabel nicht durch passen.

23.11.2017

1.30 h

Weiterarbeit am Hauptteil

Das Schreiben über das Vorgehen des Bauens viel mir nicht schwer, da ich viele Bilder gemacht habe und durch das alles besser präsent hatte.

25.11.2017

2.30 h

Lackierung des Server-Racks

Ich lackierte das Server-Rack nicht selber, ich half jedoch so gut mit wie ich konnte.

28.11.2017

1.45 h

Zusammenbauen des Server-Racks

Ich musste aufpassen, dass nichts zerkratzt oder beschädigt wird. Die Schrauben gingen leicht rein, da alles schon vorgebohrt ist.

28.11.2017

2.15 h

Überarbeitung und korrigieren der Projektarbeit

Als ich mit meiner Mutter das ganze Dossier durchlas, bemerkten wir noch einige Fehler, welche ich korrigierte.

29.11.2017

4.25 h

Schreiben des Schlusswortes, restliche Bilder einfügen, Projektjournal vervollständigen, Projektjournal in Dossier einfügen, Server-Rack komplett fertigstellen

Das schreiben des Schlusswortes war nicht schwer. Ich musste jedoch noch einige Fotos hinzufügen und nummerieren, was eine Menge Zeit in Anspruch nahm. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.